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Oberkassel:
Rollerdieb flüchtete vor der Polizei
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Nur kurz währte
die Freude eines Trios an einem kurz zuvor gestohlenen Motorroller
der Marke Piaggio. Nachdem sie sich beim Entfernen vom Tatort verdächtig
verhalten hatten, waren sie einer Zivilstreife aufgefallen. Nach
kurzer Verfolgung konnten alle drei in Meerbusch festgenommen werden.
Verdächtig
machten sich gegen 3:30 Uhr drei junge Männer aus den Niederlanden
in Oberkassel. Während zwei von ihnen in einem niederländischen
BMW unterwegs waren, folgte ihnen dicht auf ein Jugendlicher auf
einem Roller mit Düsseldorfer Zulassung, der offensichtlich
zu ihnen gehörte. Als die beiden Fahrzeuge anhielten, beabsichtigte
eine Zivilstreife den Rollerfahrer zu kontrollieren. Die Beamten
stellten ihren Streifenwagen dicht vor dem Roller ab. Als die Beamten
ihn mit den Worten: "Stopp Polizei!" ansprachen, nahm
der Jugendliche Reißaus. Hierbei touchierte er den Streifenwagen
und floh
durch Oberkassel in Richtung Meerbusch. Seine Flucht, bei der er
wiederholt in den Gegenverkehr gefahren war und rote Ampeln missachtet
hatte, fand nach kurzer Zeit ihr Ende. Er prallte frontal gegen
ein entgegenkommendes Taxi. Bei dem Unfall blieben der Taxifahrer
und der 17-Jährige glücklicherweise unverletzt. Anstatt
sich widerstandslos festnehmen zu lassen, setzte der junge Mann
zu Fuß die Flucht fort. Nach etwa 200 Metern gelang den Zivilfahndern
die Festnahme. Die Beamten durchsuchten ihn und fanden Einbruchwerkzeug.
Er gab an, dass sich seine Ausweispapiere bei seinen Freunden in
dem zuvor beobachteten niederländischen BMW befänden.
Alarmierte Polizeibeamte aus Neuss konnten den PKW nach kurzer Fahndung
in Meerbusch anhalten und die beiden 20 und 17 Jahre alten Mittäter
festnehmen. Der Roller war kurz zuvor auf der Jülicher Straße
durch das Trio entwendet worden.
Der 17-jährige
Rollerfahrer ist geständig und erklärte, der 20-Jährige
habe ihn zu der Tat angestiftet und dessen 17-jähriger
Beifahrer den Roller geknackt. Die drei Männer werden nach
Abschluss ihrer Vernehmungen dem Haftrichter vorgeführt.
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Heerdt: Wohnung
ausgebrannt Fünf Menschen verletzt
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Ein Bewohner
des Nachbarhauses bemerkte am Vormittag Rauch aus der Erdgeschosswohnung
kommen und rief die Feuerwehr zu Hilfe. Als die Brandschützer
der Wache Oberkassel eintrafen schlugen die Flammen bereits meterweit
aus dem Fenster. Der 58 jährige Bewohner der Brandwohnung stand
schon auf der Straße und wurde sofort vom Rettungsdienst untersucht.
Während ein Einsatztrupp das Treppenhaus nach weiteren Menschen
kontrollierte, wurde mit einem Hochleistungslüfter der Rauch
hinausgeblasen. Die Wehrmänner retteten noch vier weitere Bewohner
des Mehrfamilienhauses aus den anderen Wohnungen. Diese wurden,
wie der 58 Jährige, durch den Rauch verletzt. Der Bewohner
der Unglückswohnung hatte so viel giftigen Qualm eingeatmet,
dass er vom Notarzt in die Sauerstoffdruckkammer der Uniklinik Düsseldorf
gebracht werden musste. Zwei von den vier geretteten verweigerten
den Transport in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Männer
(40, 79) wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Vier
Feuerwehrmänner löschten unter schwerem Atemschutz die
Flammen in der Wohnung des 12 Parteien Hauses. Vermutlich im Schlafzimmer
brach der Brand aus bisher ungeklärten Gründen aus und
breitete sich in die Wohnküche aus. Bei dem Feuer entstand
in der 30 Quadratmeter großen Wohnung ein Sachschaden von
50.000 Euro. Die Räume sind derzeit nicht nutzbar. Nach knapp
zwei Stunden waren auch die letzten Glutnester gelöscht und
die Mieter konnten wieder in die übrigen Wohnungen zurück.
Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit die Brandursache.
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Niederkassel:
Betrunkene Moped-Fahrerin bekam die Kurve nicht
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Schwere Verletzungen
erlitt in der vergangenen Nacht eine 43-jährige Niederkasselerin
bei einem Sturz mit ihrem Moped, als sie auf dem Heimweg in einer
Kurve wegrutsche und gegen einen geparkten Pkw stieß. Der
Frau, die bei einem Alkoholvortest knapp zwei Promille "gepustet"
hatte, wurde eine Blutprobe entnommen.
Eine 43-Jährige
befuhr mit ihrem Kleinkraftrad die Niederkasseler Straße.
Nach eigenen Angaben habe sie beim Abbiegen in die Quirinstraße
den Lenker nicht mehr bewegen können, so dass sie wegrutschte
und stürzte. Dabei prallte sie gegen einen geparkten Audi und
verletzte sich so schwer, dass sie in einem Krankenhaus stationär
aufgenommen werden musste. Nachdem ein freiwillig durchgeführter
Alkoholvortest einen Wert von fast zwei Promille ergeben hatte,
wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Das Moped wurde zur Beweissicherung
eingeschleppt, da die Frau angab, dass daran manipuliert worden
sei. Den Schaden schätzten die Beamten auf rund 2.500 Euro.
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