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...ist oft
am Rheinufer zu finden: Auf der Suche nach Schwemmhölzern!
Der Künstler
Thomas Conradi setzt darauf, dass es gemütlich wird, wenn er seine
Wohnungs- und Ateliertür zu den Kunstpunkten von Freitag bis Sonntag
öffnet. Schon im letzten Jahr war "die Bude voll". Etwa 500 Werke
von Zeichnungen bis zu Skulpturen sind zu betrachten. Schwerpunkt
der Arbeit Conradis ist das Schnitzen von Hölzern, die am Rheinufer
angeschwemmt werden. Der 1945 in Düsseldorf geborene Bildhauer entfernt
zunächst alle morschen Anteile der Schwemmhölzer. Immerhin gut zwei
Drittel des Materials sind unbrauchbar, manchmal muss er sogar alles
wegwerfen. Das, was übrig bleibt, "bildet den Grundstock der Skulptur".
In der weiteren Gestaltung lässt Conradi sich von den freigelegten
Holzstrukturen leiten. Die biomorphen Formen lassen meist eine "gewisse
Erotik" erkennen, wie Conradi es beschreibt. Neben den Schwemmhölzern
sind auch zahlreiche Intarsienarbeiten zu sehen. Die Intarsien schneidet
Conradi aus demselben Holz. Durch Drehung der Intarsien gegeneinander
wird das Licht auf der Fläche unterschiedlich gebrochen. Der Effekt:
Dasselbe Holz kann, je nach Lichteinfall, völlig verschiedene Farbtönungen
erhalten.

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